| Das prallgefüllte Leben des Carl Jakob Candoris, das Köhlmeier in diesem Buch beschreibt, erzählt er ganz, vom Anfang bis zum Ende nach 95 Jahren, allerdings nicht chronologisch und vermischt mit der nicht minder lebenssatten Geschichte Sebastian Lukassers, der die Lebensbeichte des ersteren schriftstellerisch verarbeiten soll. Quasi nebenbei und ohne Mangel an der immer wieder überraschenden köhlmeierschen Sprachgewandtheit enthält der Roman auch einen Abriss über die jüngste Geschichte des Abendlandes. |