| Wie weit gehen Krimi-Autoren, wenn es um die Wahrung ihrer tiefsten Geheimnisse geht? Bis zum Mord. Das merkt David Loogan, Lektor bei einem Krimi-Magazin in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt, am eigenen Leib. Zuerst wird er von seinem Chef gebeten, eine Leiche – angeblich ein Einbrecher – zu verbuddeln. Wenige Tage ist auch sein Chef tot. Dass Loogan über seine Vergangenheit schweigt und noch dazu ein Verhältnis mit der Frau seines Chefs hat, macht seine Situation nicht leichter. Und bald sterben auch noch einige Menschen in Loogans Umfeld. Loogan beginnt nun selbst zu ermitteln und kommt dabei immer wieder der Polizistin Elizabeth Waishkey in die Quere.
Richtig einzuordnen ist Harry Dolans Erstling „Böse Dinge geschehen“ eigentlich nicht. Auf der einen Seite verschrobene Krimi-Autoren wie aus einem Agatha-Christie-Roman, auf der anderen Seite unheimlich wendungsreich, spannend und witzig zugleich, sowohl feinsinnig als auch voller literarischer Anspielungen. Insgesamt ein kriminalistisches Gustostück. |