| Der Antiheld des Romans, selbst ernannter aber auch anerkannter Spezialist für weibliche B-Seiten, fabuliert in ‚Black Bazar’ über die Schwarzen in Paris. Gemeinsam mit seinen Freunden erörtert er in einer Bar im 1. Pariser Arrondissement alle möglichen und unmöglichen Themen: Kolonialismus, Rassismus, das Zusammenleben der verschiedenen Afrikaner in Paris, illegale Einwanderung u.v.m. Das alles lässt Alain Mabanckou seinen Protagonisten in einer schnoddrigen und humorvollen und auch selbstkritischen Weise erzählen. Andere besondere Figuren sind der rassistische Nachbar, der jedoch selbst ein Schwarzer ist oder der arabische Händler, der für die „Vereinigten Staaten von Afrika“ plädiert, selbstredlich unter der Führung eines arabischen Diktators. |