| Das Tagebuch der Signora, das auf die Ereignisse der Nazi-Besetzung in Italien verweist, birgt politischen Sprengstoff in sich, das erkennen der Maler und der Schriftsteller, die Freunde sind, schnell. Giorgio Zevi, der Auschwitz überlebt hat und mit dem Sich-Schuldig-Fühlen lebt, lässt sich auf dieses Abenteuer ein, trotzdem er die Gefahr körperlich spürt. Denn der (Neo-)Faschismus feiert fröhliche Urstände. Die Wahrheit muss ans Licht, ist er genauso überzeugt wie sein nachgeborener Freund aus den USA Frank Veronese. Einfühlsam und spannend beschreibt Liaty Pisani einen auf Tatsachen fußenden Politkrimi und zeigt, wie aktuell diese Thematik ist.
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