| Die Zeit bleibt stehen, wenn die Sonne auf Tunesien scheint; sie zerrinnt zwischen den Fingern wie der Sand der Wüste. Für den amerikanischen Schriftsteller Howard Ingham sind die Begegnungen mit dem arabischen Lebensstil wie den Moralvorstellungen neue, ungewöhnliche Erfahrungen, die ihn verändern. Was zunächst gut scheint, wird es nicht bleiben. Wie beiläufig erzählt Patricia Highsmith eine Geschichte, die sich durch Verdichtung und Langsamkeit auszeichnet. In "Das Zittern des Fälschers" beweist sie wieder einmal, dass sie die Kunst, Figuren zugleich sympathisch und unsympathisch zu zeichnen, brilliant beherrscht. Die Kriminalstory kommt ganz nebenbei. |