| Joe O’Loughlin ist Psychotherapeut, leidet an Parkinson und will eigentlich nicht mehr mit der Polizei zusammenarbeiten. Doch als eine Selbstmörderin nackt mit ihrem Handy auf einer Brücke steht, wird er trotzdem hinzugezogen. Er kann ihr nicht helfen – scheinbar willenlos und wie ferngesteuert springt sie in den Tod. Nur wenige Tage später wird ihre Geschäftspartnerin tot aufgefunden – auch nackt, an einen Baum gebunden, zu ihren Füßen nur ihr Handy. O’Loughlin ahnt, dass er es mit einem Psychopathen zu tun hat, der seine Opfer manipuliert und in den Tod treibt. Mit dem pensionierten Detective Vincent Ruiz begibt sich O’Loughlin auf die Spuren des Mörders – und macht diesen auf sich und seine Familie aufmerksam.
Wer Spannung und Psychologie, kluge Personenzeichnungen und durchdachte Handlung liebt, ist bei dem Australier Michael Robotham bestens aufgehoben. Besonders bemerkenswert: War „Amnesie“ aus der Sicht von Ruiz erzählt, ist bei „Dein Wille geschehe“ O’Loughlin der Ich-Erzähler. Raffiniert. |