| Balram, der tragikomische indische Held dieses Romans erzählt in sieben Briefen dem chinesischen Ministerpräsidenten (der nach Bangalore zu Besuch kommen soll) sein Leben.
Ein phantastisches (nicht im Sinne von fiktiv) und kurzweiliges Buch über Indien, in dem man viel über das Kastensystem, die unbeschreibliche Armut, den Glauben und die Kluft zwischen "Herren" und "Dienern" erfährt. Balram sitzt im "Hühnerkäfig" gefangen und befreit sich daraus, indem er seinen Herrn um die Ecke bringt.
Mir hat das Buch so gut gefallen, weil der Autor nichts beschönigt sondern ganz im Gegenteil hart und bissig und auch zynisch die Tatsachen beschreibt. Sehr lesenswert! |