| Die Seele ist ein weites Feld, und Sandor Marai vermag daraus Dinge hervorzuholen, wie es heute selten jemandem gelingt. Freundschaft, Liebe und Verrat sind die großen Themen dieses Romans, der im Ungarn der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielt. Da glaubt der Vermögende, die Liebe seines Lebens gefunden zu haben und den (armen) Freund dazu, doch wie so oft sind Schein und Sein zwei verschiedene Zustände. So erzählt denn Marai von Gründen und Abgründen des menschlichen Charakters. |