| Die Geschichte der Verdrängung von NS-Verbrechen an Zwangsarbeitern in einem fiktiven, zutiefst realistischen Dorf. Das Dorf heißt Schweigen, beim Versuch des Heimkehrers, die Verbrechen aufzudecken, ist Schweigen das mindeste, womit dieser konfrontiert wird.
Lebert hat diesen Roman in den 1950ern begonnen und Anfang der 1960er erstveröffentlicht. Es dauerte Jahre, bis sich der Roman durchsetzen konnte - durchaus eine Spiegelung der Verdrängung der NS-Zeit hierzulande.
Die Sprache ist von einer unglaublichen Wucht, alles in dieser Parabel hat einen bedrohlichen Charakter, bis hin zum Wetter.
Inzwischen gilt die Wolfshaut als einer der wichtigsten österreichischen Nachkriegsromans - und das absolut zurecht. |