| Die Welt im Jahr 2016 – lang andauernde Regenfälle setzen ganze Landstriche unter Wasser, der Meeresspiegel steigt, Orkane verursachen Springfluten, die Millionenstädte bedrohen. Doch es ist erst der Anfang vom Ende, die Welt befindet sich auf dem Weg in die ultimative Katastrophe. „Die letzte Flut“ nennt der britische Science-Fiction-Autor Stephen Baxter seinen Endzeit-Roman, in dem der Menschheit ab 2016 das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht und über den Kopf zu steigen beginnt. Die Wissenschaftler sind anfangs ratlos – als eine Klimaforscherin die Ursache des Phänomens und die Ausweglosigkeit der Lage erkennt, wird sie von der Politik ignoriert. Die Menschen klammern sich an den letzten Funken Hoffnung, der sie zu Millionen in immer höher gelegene Regionen treibt. Doch auch diese erreicht die steigende Flut.
Wer sich von Stephen Baxter große Literatur erwartet, ist bei ihm sicherlich fehl am Platz. Wer sich aber auf sein präzises Gedankenspiel einlässt, findet sich in einem packenden Wissenschaftsthriller wieder, dessen Utopie eine erschreckende Aktualität innewohnt. |