| Mit zwölf Krimiauftritten zählt Harry Bosch zu den Haudegen der Branche. Sein Schöpfer Michael Connelly versteht es aber ungemein, den sturen Ermittler ständig neu aussehen zu lassen – auch wenn sich an der Grundstruktur der Romane nicht viel ändert. Seit 13 Jahren beschäftigt Bosch das Verschwinden einer jungen Frau. Er konnte den Fall damals nicht lösen, auch wenn er einen Verdächtigen hatte. Aktualität erhält der „Cold Case“, als sich der verhaftete Serienmörder Raynard Waits bereit erklärt, die Polizei zur Leiche der jungen Frau zu führen – wenn er der Todesstrafe entgeht. Doch beim Lokalaugenschein gelangt Waits an eine Waffe, schießt Bosch‘s Partnerin an und kann fliehen. Der Fall scheint klar, doch nicht für Bosch – er nimmt sich die alten Akten noch einmal vor und stellt fest, dass nichts ist, wie es scheint.
Auch „Echo Park“ vereint wieder alle Connelly-Qualitäten: Spannung, Verschwörung, Alleingang, Konflikte mit den Vorgesetzten – Harry Bosch ist einfach der einsame Wolf, der für die Sache auch Grenzen überschreitet. |