| Susan Lowell hat es geschafft – für ihr Buch über den somalischen Freiheitskämpfer Hatashil erhält sie den Pulitzerpreis. Tausende Kilometer entfernt erlebt der CIA-Agent Michael Teak, wie nach seinem Treffen mit Hatashil in einem kleinen Dorf dieses bombardiert wird. Für den blutigen Anschlag wird in der Presse Hatashil selbst verantwortlich gemacht. Lowells Buch erscheint nun in einem anderen Licht, Kollegen gehen auf Distanz, Studenten werden manipuliert, um in der Uni-Zeitung einen Bericht zu veröffentlichen, der Lowell noch mehr in Misskredit bringt. Ohne voneinander zu wissen versuchen nun Lowell und Teak herauszufinden, was wirklich geschehen ist.
Mit einer ungewöhnlichen Kombination – Campusroman und Politthriller – versucht es der US-Autor Nick McDonell in „Ein hoher Preis“, zeigt aber überzeugend, dass es doch einige Parallelen gibt: menschliche Kälte und purer Zynismus; das kalkulierte Studium einer privilegierten Studentenschaft, der Verbindungen wichtiger als Inhalt sind, und kalkulierte Politik, der Verbindungen wichtiger als Wahrheit sind. |