| Carl Mørck steht auf dem Abstellgleis. Nach einem missglückten Einsatz wird er als Spezialermittler in das neu geschaffene Sonderdezernat Q der Kopenhagener Mordkommission abgeschoben. Eine Ein-Mann-Abteilung im Keller, die alte Fälle „von besonderem Interesse“ neu bearbeiten soll. Aus seiner Passivität wird er erst durch seinen neuen Assistenten Syrer Hafez el-Assad gerissen. Gemeinsam nehmen sie sich eine Akte vor, jene der Politikerin Merete Lynggaard, die fünf Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Mørck erkennt, dass die damaligen Ermittlungen fehlerhaft waren und beginnt zu ahnen, dass Lynggaards Verschwinden mit anderen Todesfällen in Zusammenhang steht. Er ahnt allerdings nicht, dass Merete Lynggaard noch am Leben ist – gefangen von einem Psychopathen, dem Mørck immer näher kommt.
Mit Jussi Adler-Olsen betritt wieder ein neuer dänischer Krimiautor die Bühne – und hat sich mit „Erbarmen“ sofort in die Bestseller-Liste katapultiert. Vollkommen zurecht: geniales Ermittlerduo, spannender Plot und gut konstruiert. Die Fortsetzung folgt im Herbst. |