| Leicht hat Man(i) - die Hauptfigur in Josephs Roman - nicht in Indien, v.a. wenn man in der falschen, also einer niederen Kaste geboren ist. Aber als Schelm besonderer Güte sucht Mani einen Weg, zumindest seinem Sohn einen besseren Weg zu ebnen. Dies tut er nicht gerade auf die ehrliche Art, indem er seinen Sohn zu einem Wunderkind hochstilisiert und dabei auch nicht den einen oder anderen betrügerischen Winkelzug verwendet. Von ganz besonderer Ironie sind die Zitate, die Mani auf dem schwarzen Brett der Universität in Mumbai hinterlässt. Schon diese Zitate allein machen 'Ernste Männer' zu einem Lesevergnügen. |