| Drei Generationen der Familie Salzmann umspannt diese Erzählung und damit fast das ganze 20. Jahrhundert. Es ist eine Geschichte von kommunistischem Engagement und Widerstand, Verhaftung, KZ, Ermordung. Der Sohn aus dieser ersten Generation durchlebt die Brüche und Widersprüche der Epoche nach dem 2. Weltkrieg. Dessen Sohn wiederum muss erfahren, dass man im Österreich der 1990er-Jahre Diskriminierung erfährt, wenn bekannt wird, dass die Großmutter im KZ umgebracht worden ist.
Erich Hackl erzählt gewohnt souverän, ganz nah an den Fakten und den Personen. Dokumentarisch und literarisch zugleich - so kann das nur Erich Hackl |