| Eine junge Journalistin bekommt in den 1970ern von ihrer Redaktion den Auftrag einer Reportage aus Bitterfeld, jener Industriestadt der DDR mit dem zweifelhaften Ruf, der dreckigsten Stadt Europas. Sie entscheidet sich für einen Text, der die Probleme beim Namen nennt und gerät in die Mühlen von redaktioneller Leitung und der Parteiorganisation. Josefa verweigert alle Kompromisse, zieht sich kampf- und sprachlos in die Niederlage und die Vereinzelung zurück.
Marons Roman ist eine Abrechnung mit dem System DDR, setzt sich aber auch mit dem Thema journalistischer Wahrhaftigkeit auseinander, die es in der einen oder anderen Form in allen Gesellschaftssystemen und Redaktionen gibt. |