| Die einen finden den Text von Gustav Ernst abstoßend, die anderen pubertär, die Dritten hingegen genial. Was "Grado. Süße Nacht" zeigt, ist ein ungeschminkter, mit Angst besetzter Zugang auf den (gegengeschlechtlichen) Körper zum Zwecke der sexuellen Vereinigung. Die Phantasiereise des männlichen Ich-Erzählers beginnt und endet im italienischen Touristenort Grado bei einem Essen. Projektionen gibt es freihaus, der Witz bleibt oft im Halse stecken. Zweifelsfrei Literatur! |