| Dem Tabu häuslicher Gewalt nähert sich die ungarisch-schweizerische Schriftstellerin, die in Serbien geboren ist und seit Jahren in Zürich lebt, mit einer unglaublichen Sprachgewandtheit. Luise wächst nicht wie andere auf. In ihrer Familie herrscht Krieg, wie sie es selbst bezeichnet. Stockend und in Brüchen rollt sie ihre Vergangenheit auf, die die Gegenwart überlagert. Das Buch berührt und erschreckt zugleich. |