| 1951, ein kleines Kaff in Tennessee. Ein grauenvoller Verdacht lässt die Geschwister Corry und Kenneth Tyler das Grab ihres vor Kurzem verstorbenen Vaters öffnen – und was sie in diesem und später noch in anderen Gräbern vorfinden, lässt ihnen den Atem stocken. Nicht nur, dass Bestatter Fenton Breece teure Särge durch billige ersetzt: Manche Tote sind ohne Sarg begraben, andere zerstückelt, andere in abartigen Kombination vereint. Da sich die Kinder eines stadtbekannten Schnapsbrenners von der Polizei keine Hilfe erwarten, erpressen sie Fenton Breece. Doch dieser heuert einen Killer an, den brutalen Granville Sutter. Beim Versuch zu entkommen stirbt Corry, Kenneth bleibt nur noch der Weg ins nächste County durch das „Harrikin“, eine fast menschenlose Mondlandschaft. Doch Sutter heftet sich an seine Fersen.
So düster wie das „Harrikin“ ist auch William Gays Roman „Nächtliche Vorkommnisse“, ein karg und kraftvoll erzählter, gnadenloser Horrortrip voller Gewalt, der bis zur letzten Seite überzeugt. |