| Der Ich-Erzähler, Student an einer deutschen Filmhochschule, aus reichem Elternhaus und mit durchaus freundlichen und gewinnenden Umgangsformen, berichtet von den letzten 24 Stunden vor dem geplanten Portugal-Urlaub mit seiner Freundin, während derer ihn die Geister seiner oberpfälzischen Jugend ohne jede Erholungspause heimsuchen. Obgleich man die Hauptfigur rasch als treulosen Lügner entlarvt, der seine Freunde und Freundinnen schamlos hintergeht und am Ende reichlich aberwitziger Gedankengänge offenbar stets nur sich selbst am nächsten steht, kann man sich einer gewissen Sympathie für ihn kaum erwehren. Ein Buch wie ein Kurzurlaub, erfrischend, aktuell und leichtfüßig erzählt. |