| „Die vielen New Yorker Diner, die rund um die Uhr geöffnet hatten, waren ein Geschenk des Himmels, wenn man nachts arbeiten musste“, meint John Rain. Rain muss es wissen, er arbeitet bevorzugt nachts – er ist ein Killer. In New York ist er aber nicht wegen eines Auftrags. Er will seinen Sohn sehen, dessen Existenz ihm seine frühere Geliebte Midori verschwiegen hat. Doch Midori dient dem Yakuza Yamaoto als Köder, um Rain aus dessen Deckung zu locken. Rain ahnt die Falle, doch er geht das Risiko ein und bringt damit Midori und ihr Kind in Gefahr. Ihm bleibt ein einziger Ausweg – er muss Yamaoto töten. Mit seinem Partner Dox und der Mossad-Agentin Delilah fliegt er nach Tokio und merkt, dass er nur eine Figur auf einem Schachbrett ist. Eine Figur, die der sterbenskranke Geheimdienstchef Tatsu in Stellung gebracht hat, um seine eigene Rechnung mit Yamaoto zu begleichen.
„Tokio Killer“ John Rain ist wohl einer der ambivalentesten Protagonisten der gegenwärtigen Thrillerliteratur: ein eiskalter Killer, dem die Moral in die Quere kommt, ein getriebener Jäger, ein Jazz- und Whiskyliebhaber. Dass Barry Eisler dies alles noch in einen hochrasanten Plot verpackt, macht „Riskante Rückkehr“ zum nächsten Rain-Roman, den man im Eilzugtempo verschlingen muss. |