| „Buell in Fayette County, Pennsylvania. Auch Fayett-nam genannt.“ Einst inmitten der reichen Stahlregion gelegen, steht es nun für sozialen und wirtschaftlichen Niedergang. Wer kann, der flieht – so wie Isaacs Schwester Lee, die es mit einem Stipendium nach Yale geschafft hat. Nun will auch der sensible Isaac weg, gemeinsam mit seinem Freund Billy nach Kalifornien. Doch ihre Flucht endet schon in einer verlassenen Werks-halle – sie treffen auf drei Obdachlose, es kommt zum Streit, Isaac tötet einen der drei. Verhaftet wird aber Billy, der schon öfters mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist und dem nicht einmal die schützende Hand des Polizeichefs helfen kann. Während Isaac „on the road“ ist, bekommt Billy, der seinen Freund deckt, die Härte des Gefängnisses zu spüren – ein Zurück scheint es für beide nicht mehr zu geben.
„Rost“ nennt der US-Autor Philipp Meyer sein erstes Buch: ein sensationell erzählter Roman über den „White Trash“ Amerikas, über Ausweglosigkeit und Hoffnung, vor allem aber über die Kraft der Freundschaft. Kurz: Eine wahre Entdeckung. |